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Charts & Hitparaden
Die Hitparaden vs. die Besten-Songs einer Musikepoche
Es gibt naturgemäß besonders viele Oldiesendungen, die sich als meist einzige Grundlage auf damalige Hitparaden-Chroniken stützen.
Dafür gibt es überall viele Buch- und Internetquellen, die damit den Eindruck vermitteln, dass genau das die Besten-Hits-dieser Epoche waren.
- egal zu welcher Musikepoche wird damit das Musikangebot auf rund 1.000 bis 1.500 Songs pro Jahr "eingekocht"
- je weiter man den Hitparaden-Radius einschränken möchte, desto geringer wird naturgemäß die Hitauswahl
z.B. mit etwa 100 bis 150 Songs in den Top10 pro Jahr. - das ergibt in Summe pro Musikjahrzehnt eine Musikkonzentration auf die selben rund 10.000 Songs,
die sich auch auf diese Weise mühelos durch die Zeit tragen lassen, weil es davon legitimierte Buchquellen gibt.
Leider sind die Musikpublikationen mit andern Blickwinkeln kaum zu finden, so entwickeln aber viele Stilrichtungen über die Oldiejahrzehnte eigene Best-of-Songlisten, z.B. für nahezu jede Tanzmusikszene, z.B. beim Fifties-Record-Hop. bei den Northern-Soulfans, für die Disco- oder Rockmusikszene etc.
Solche Best-of-Listen werden allerdings in aller Regel nicht publiziert, sondern ergeben sich hauptsächlich nur durch Kontakte in die jeweilige Szenewelt.
Zudem haben die dort oft über Jahrzehnte lang gerne gehörten Tanzflächenfüller auch oftmals nur regionalen Charakter und so auch nur den Mitgliedern der jeweiligen Tanzszene bekannt. Diese Songs sind dort oft weit populärer als die allermeisten Charthits zur selben Zeit.
Wer sich als Radiomacher auch schon mal die Mühe machen wollte, wenigstens in eine dieser Szenewelten einzutauchen, wird feststellen, dass es unverhälnismäßig mehr musikalische Basisarbeit bedeutet, diese Szenehits kennen zu lernen, denn dafür gibt es oft keine Buch- oder Internetquelle, die man nach belieben zu Hause im Wohnzimmer anzapfen kann.
Nach eigener Erfahrung verwendet jede beliebige Tanzszene i.d.R. noch weit mehr als nur 10.000 Songs für Rock'n'Roll-Abende, Beat- oder Rock-, Disco- oder Northern-Soul-Allnighter. Genau diese oft über lange Zeit etablierte Szenehits gilt es zu entdecken und zu fördern, aber das bedeutet oftmals viele Recherche-Monate, bis man sich davon ein halbwegs solides musikalisches Bild machen kann.
Deshalb lohnt es sich jederzeit Kontakte zu Szene-Deejays aller Stilrichtungen aufzubauen, um aus deren Musikfundus eine Vervielfachung der wirklich wichtigen Hits einer Epoche zu erreichen.
Wer immer sich hierbei angesprochen fühlt (als damals musikinteressierter Gast oder Sicjockey), um mit uns so einen Szenemusik-Fundus zu teilen, der sei uns aufs Herzlichste willkommen, damit diese Tanzmusikauswahl von damals auch eine breitere Hörerbasis bekommt.
Dazu ist es nicht notwendig, sich selbst vors Mikrophon zu sezten, sondern mit uns nur die gezielt ausgesuchte große Szene-Songauswahl zu teilen.
Nur Hitparadensendungen gibt es bereits genug mit immer wieder den selben 10.000 Songs, die auch ganz bestimmt NICHT die Besten-Songs einer Epoche wiederspiegeln, sondern nur einen verschwindend geringen Anteil davon. Wir suchen nach Szenekennern, die uns auch einen anderen musikalischen Blickwinkel auf die selbe Musikepochen näher bringen können.
* heißt in diesem Fall, dass der Beitrag bereits fertig gestellt ist.
F heißt in diesem Fall, dass noch ein wichtiger Songtitel fehlt
Kein Stern heißt, dass hier noch redaktionelle Vorarbeit notwendig ist.
Für Axel's Tageskalender:
Grün = Kurzgeschichte
Grün! = fachlich bestimmt spannend, nicht verpassen!
Grün+ = Stundenbeitrag
Gelb = Kurzgeschichten oder Stundensendungen in Arbeit
Blau = Beschreibungstext (beschreibender Text)
Für Axel's Tageskalender:
Das ist die jeweilige Spieldauer des Beitrags im Minuten und Sekunden: mm:ss
Alle Musikgeschichten können in beliebige andere Sendungen (auch von anderen Moderatoren) eingebaut werden. Es sind immer variabel lang (=akkustisches You-Tube)